Philosophie

Ein verblichenes Foto. Darauf zu sehen, ein Mann im besten Alter, in Uniform auf einem Pferd. Großvater von Joachim. Dieses Portrait ließ ihn nicht mehr los. Reitunterricht bereits im Kindesalter, landwirtschaftliche Ausbildung inklusive theoretischer Pferdezucht und -haltung. Der richtige Zeitpunkt fehlte noch für den praktischen Einstieg.

In der Begegnung mit seiner zukünftigen Frau Katrin wagten sie gemeinsam diesen Schritt. Mit Recherchen, Weiterbildungen, mit Rückschlägen, mit Perspektiven, aber vor allem mit Idealen.

Zucht und Aufzucht von Trakehnern stand ausser Frage. Als Patriot war nichts anderes denkbar. Geschichtliches Interesse, vor allem an der Zeit des zweiten Weltkrieges und der Vertreibung Millionen von Menschen, bestand seit Jugendtagen. Hinzu kommt, dass diese Pferderasse etwas ganz besonders ist. Ein Trakehner ist vielleicht nicht immer leicht im Umgang, aber wenn man ihn vertrauensvoll überzeugt hat, trägt er einen wohin man will. Wer von den Zweibeinern noch überzeugt werden muss schaut sich am besten den Film „Des Königs letzte Pferde“ am 2. November 2016 auf Servus TV an.

Mehrere Reisen, überwiegend private sowie eine Busreise auch mit Erhard Schulte, nach Danzig, Kadynen, Schlobitten, Trakehnen u.v.m. und Erkundungen europaweit von Gestüten und alten herrschaftlichen Wohnsitzen formten uns in der Umsetzung und letzlich in der Begründung des Trakehner Stalles Humpfer.

Sicher im Aufbau und alles im Rahmen unserer Möglichkeiten, mit viel Arbeit, die noch auf uns zu kommt, die wir tatkräftig und aus Überzeugung in Angriff nehmen, wollen wir zur lebenden Erinnerung des ostpreußischen Warmblutes Trakehner Abstammung einen Teil beitragen.

Herzlichen Dank an dieser Stelle für all diejenigen Menschen, die uns in dieser Umsetzung unterstützen!

März2010

Familientradition für Trakehner Pferde